Aaron Rahe
Kunstwerke von Aaron Rahe
(zufällige Bildauswahl)
über seine Kunst
Extreme körperliche Präsenz steht in den ausgesuchten Stücken gesetzten Leerstellen gegenüber, die poetische Qualitäten entwickeln. Extreme Ruhe prallt wuchtig auf Farbmassen, Leere beginnt unsichtbar wirklich zu strahlen.
Wie ein Vakuum reisst das Bild den Betrachter brutal an sich und zwingt ihn zur Auseinandersetzung. Präzise Sprachlichkeit trifft auf banale Dummheit, beide arrangieren sich irgendwie miteinander und formen die Welt um sich herum in Flächen.
In der Leere inszeniert Aaron Rahe Figuren in unspielbaren Rollen. Sie changieren in unklaren Verhätnissen zu sich und der Welt und zeigen, wie aus Erbärmlichkeit plötzlich Erhabenheit werden kann.
Lebenslauf von Aaron Rahe
geboren 1986 in Georgsmarienhütte am Teutoburger Wald
2007: Bachelor of Arts "Kunst/Medien" und Philosophie, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
2010: Master of Arts "Integrated Media"
2010: Masterstudium "Freie Kunst - Malerei", Muthesius Kunsthochschule Kiel, bei Jürgen Partenheimer
2011: Freie Klasse, Muthesius Kunsthochschule Kiel
2011-2012: Muthesius Kunsthochschule Kiel, bei Antje Majewski
seit 2012: Universität der Künste in Berlin, Klasse von Valérie Favre
Aaron lebt und arbeitet in Berlin
Ausstellungen von Aaron Rahe
(Auswahl)
Einzelausstellungen:
- 2009: Künstlerhaus Jan Oeltjen, Jaderberg
- 2010: arte regionale V, Museum Villa Stahmer, Georgsmarienhütte
- 2011: GALERIE schwarz | weiss, Osnabrück
- 2012: Kunstfoyer am Langenweg, Oldenburg
- 2013: happy black bile. Projektraum zqm, Berlin
- 2014: Kunstflecken 2014, Bürgergalerie, Neumünster
Gruppenausstellungen:
- 2007: Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte im Oldenburger Schloss
- 2009: Grafikbiennale Novosibirsk (Projektbeteiligung unter Cornelia Sollfrank)
- 2010: Galerie Lake, Oldenburg (mit Michael Ramsauer, Jochen Mühlenbrink und Helmut Feldmann)
- 2011: Galerie des bbk-Oldenburg (mit Nils Kotulla)
- 2011: Gängeviertel, Hamburg
- 2011: Landesvertretung Schleswig-Holsteins, Brüssel, Belgien
- 2011: FRISCH, Berlin (mit Nicolai Huch, Emili Theander und Martin Mohr)
- 2013: Nachschlag, Uferhallen, Berlin
- 2013: SEZ, Berlin
- 2014: Absolventenausstellung der Bildenden Kunst, UdK Berlin
- 2014: Galerie Florent Tosin, Berlin
"Vakuum" - aus der Einführungsrede zur Ausstellung
Nina Lükenga über die Kunst von Aaron Rahe
... Wenn man jedoch das Zuviel an Kunsttheorie und die Erklärungsnot im Kopf beiseite schiebt, macht es Spaß, sich auf die Bilder in ihrem schrägen Einfallsreichtum einzulassen. In ihrem zusammen gewürfelten Stilmix finden sich Referenzen vom Bad Paintig eines Martin Kippenberger bis hin zum Hard-Edge Paintig der NewYork School der 50er Jahre (Shaped Canvas von Frank Stella). So haben sich bei den jüngst entstandenen Arbeiten aus dem Jahr 2011 konstruktivistische Elemente in die Bilder eingeschlichen, die einen seltsamen Kontrast zu den malerischen Figuren eingehen und trotzdem als bildnerische Einheit zusammen funktionieren, z. B. Schalk, im Nacken sitzend (konstruktivistischer Purzelbaum)...
... Wie Aaron Rahe selbst zu seiner künstlerischen Entwicklung (sinngemäß) sagt, ist er unterwegs auf einer Autobahn, von der er es viele Abfahrten gibt. Einige Ausfahrten hat er schon genommen, viele andere stehen noch bevor – ich bin gespannt, für welche Abzweigungen er sich als nächstes auf seiner rasanten Kunstautobahn entscheidet.
Nina Lükenga, 2011
Kataloge und Veröffentlichungen von Aaron Rahe
- "Arte Regionale 5 - Weitwinkel", Ausstellungskatalog, Herausgeber: Stadt Osnabrück, Verlag: IVD GmbH & Co. KG, Ibbenbüren 2010, ISBN 978-3-941607-08-8
Kunstwerke von Aaron Rahe in öffentlichen u. privaten Sammlungen
- Sammlung des Künstlerhauses Jan Oeltjen e.V., Jaderberg
Pressespiegel von Aaron Rahe
- Feuilleton der Neue Osnabrücker Zeitung vom 28.9.2010
- Feuilleton der Neue Osnabrücker Zeitung vom 16.5.2011
- www.netz-betrieb.de vom 3.8.2011
- Schleswig-Holstein 18:00 Magazin des NDR vom 8.9.2014, 18:00 Uhr bis 18:15 Uhr
- Holsteinischer Courier vom 8.9.2014
- Feuilleton der Neue Osnabrücker Zeitung vom 29.5.2016