"SchriftZEICHENSchrift" - Margarete Anna Büscher

Ausstellung vom 10.3.2005 bis zum 6.4.2005

Die Malereien auf Leinwand der Serie "SchriftZEICHENSchrift" von Margarete Anna Büscher, die jetzt in der Ausstellung der GALERIE schwarz | weiss gezeigt werden, enstanden in der Auseinandersetzung der Künstlerin um die Einbeziehung von Schrift in den bildnerischen Kontext ihrer Malereien. Sie sind die Fortsetzung ihrer Arbeiten zum Thema "Menschenwürde".

Die Motive der Ausstellung "SchriftZEICHENSchrift" - Margarete Anna Büscher

M_A_Buescher_L05_60_gr.jpg M_A_Buescher_L05_34_gr.jpg M_A_Buescher_L05_03_gr.jpg M_A_Buescher_L05_22_gr.jpg M_A_Buescher_L05_18_gr.jpg M_A_Buescher_L05_15_gr.jpg M_A_Buescher_L05_02_gr.jpg M_A_Buescher_L05_26_gr.jpg M_A_Buescher_L05_24_gr.jpg
M_A_Buescher_L05_51_gr.jpg M_A_Buescher_L05_64_gr.jpg M_A_Buescher_L05_16_gr.jpg M_A_Buescher_L05_29_gr.jpg M_A_Buescher_L05_62_gr.jpg M_A_Buescher_L05_11_gr.jpg M_A_Buescher_L05_63_gr.jpg M_A_Buescher_L05_42_gr.jpg M_A_Buescher_L05_07_gr.jpg
M_A_Buescher_L05_12_gr.jpg M_A_Buescher_L05_46_gr.jpg M_A_Buescher_L05_44_gr.jpg M_A_Buescher_L05_48_gr.jpg M_A_Buescher_L05_30_gr.jpg M_A_Buescher_L05_21_gr.jpg M_A_Buescher_L05_09_gr.jpg M_A_Buescher_L05_14_gr.jpg M_A_Buescher_L05_43_gr.jpg
M_A_Buescher_L05_13_gr.jpg M_A_Buescher_L05_25_gr.jpg M_A_Buescher_L05_33_gr.jpg M_A_Buescher_L05_23_gr.jpg M_A_Buescher_L05_10_gr.jpg M_A_Buescher_L05_35_gr.jpg M_A_Buescher_L05_17_gr.jpg M_A_Buescher_L05_08_gr.jpg M_A_Buescher_L05_61_gr.jpg
M_A_Buescher_L05_45_gr.jpg M_A_Buescher_L05_47_gr.jpg M_A_Buescher_L05_28_gr.jpg M_A_Buescher_L05_40_gr.jpg M_A_Buescher_L05_27_gr.jpg M_A_Buescher_L05_31_gr.jpg M_A_Buescher_L05_19_gr.jpg M_A_Buescher_L05_66_gr.jpg M_A_Buescher_L05_50_gr.jpg
M_A_Buescher_L05_20_gr.jpg M_A_Buescher_L05_32_gr.jpg M_A_Buescher_L05_01_gr.jpg M_A_Buescher_L05_49_gr.jpg M_A_Buescher_L05_41_gr.jpg        

Buchstaben als gestalterische Mittel

Von Tom Bullmann Osnabrück im Feuilleton der Neue Osnabrücker Zeitung vom 21.03.2005

Sie malt, zeichnet und ritzt Buchstaben, Wörter, Texte. Schrift ist das bestimmende Stilelement der Bilder von Margarete Anna Büscher, die sie zurzeit in der GALERIE schwarz | weiss ausstellt. Wer jedoch versucht, Inhalte oder Botschaften darin zu entschlüsseln, scheitert. Auf ihre einfachste Form des Zeichens reduziert, entziehen sich die Buchstaben einer allgemeingültigen Dechiffrierung. Auch wer sich die Mühe macht, in offenbar fortlaufenden Texten einen Zusammenhang zu entdecken, wird nicht belohnt. Zwar kann er einzelne Wörter lesen, doch was will uns dieser "Text" sagen? Nichts. Der Künstlerin geht es in ihren Werken um die Einbeziehung der Schrift in den bildnerischen Kontext. Der Buchstabe entzieht sich seiner ursprünglichen Aufgabe der Informationsvermittlung und wird zum gestalterischen Mittel.

Die Initialzündung zur künstlerischen Beschäftigung mit Schriftzeichen war ein Wettbewerb, an dem Margarete Anna Büscher vor drei Jahren teilgenommen hatte. Zwar hatte sie sich schon vorher bildnerisch mit Buchstaben auseinander gesetzt, doch zum Thema "Menschenwürde" setzte sie ausschließlich auf das Wort: Mit japanisch angehauchten, kalligrafisch gestalteten Zeichen zitierte sie die Präambel des Grundgesetzes – und gewann den Wettbewerb, der von der Kunst- und Kulturstiftung der Villa Stahmer in GM-Hütte ausgeschrieben worden war. In der Folgezeit verband sie immer mehr figürliche und abstrakte Malerei mit ihren "Texten".

Die jetzt ausgestellten Werke stammen – bis auf eine Ausnahme, die auf die Entwicklung der Künstlerin verweist – alle aus dem erst drei Monate alten Jahr 2005 und zeigen den derzeitigen Stand Büschers. Figürlich anmutende Strukturen mischen sich mit gekratzten Lettern. Abstrakte Farbflächen sind in den unteren Bildhälften mit nicht entschlüsselbaren Texten versehen. Und immer sind es ganze Bildreihen, die formal zusammengehören.

Fotoimpressionen der Ausstellung "SchriftZEICHENSchrift" von Margarete Anna Büscher

2005_Buescher_A_01_gr.jpg 2005_Buescher_A_02_gr.jpg

nach oben | zurück | drucken